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Andere Länder, andere Sitten |
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Obwohl Sardinien nur knapp ein- bis anderthalb Flugstunden von Deutschland, der Schweiz und Österreich entfernt liegt, ist es für den Besucher wichtig, sich mit den wesentlichen traditionellen Umgangsformen vertraut zu machen.
Sarden legen großen Wert auf Höflichkeit. Ist man im Inland unterwegs, sollte man in jedem Fall vor dem Fotografieren fragen, ob man das auch darf.
Die Sarden der älteren Generation (insbesondere Frauen) mögen es in der Regel nicht, fotografiert zu werden. Nicht zu fragen gilt als unhöflich.
Besucht man eine Kirche, legen die Sarden außerordentlich großen Wert auf Kleidung, d.h. man sollte vollständig bekleidet sein (Schultern und Beine bedeckt). |
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Mit einem Kuss auf die Wange begrüßen sich nur gute Bekannte. Die Reise nach Sardinien ist mit keiner Gefahr verbunden.
Trotzdem sollte man sich an die bekannten Regeln für ein friedliches Zusammenleben halten.
Wer alleine reist, insbesondere Frauen, sollte einsame Gebiete und Hotels meiden.
Besucht man abends noch ein Lokal, sollte sich dies in der Nähe der eigenen Unterkunft befinden, damit nicht kilometerlange Nachtfahrten die Rückfahrt erschweren, insbesondere in abgelegene kleine Ferienorte.
Frauen sollten bei Ausflügen ins Inland dezente Kleidung tragen.
Natürlich kann man im Minirock oder knappen Shorts und Top zum Sightseeing gehen, könnte dabei aber leicht selbst zur Attraktion werden.
Besucht man Museen, Galerien oder andere Sehenswürdigkeiten, sollte man sich vorher über eventuelle Ermäßigungen informieren.
Reisende über sechzig Jahre und Kinder unter zwölf zahlen meist nur den halben Preis. Dies gilt auch für die öffentlichen Verkehrsmittel.
Eine Ermäßigung für Kinder wird auch in den Hotels der Insel geboten. |
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