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 | Der charakteristische Weide und Landwirtschaftsort Mamoiada (2.580 Einwohner) liegt wenige Kilometer von Nuoro entfernt, in einem stimmungsvollen Hügelland und ist von Wäldern umgeben. Der archäologische Bestand des Ortes ist äußerst reichhaltig; aufgrund der Tatsache, dass es im gesamten Ortsgebiet offensichtliche Spuren uralter Kulturen gibt, nimmt man an, dass menschliche Niederlassungen in Mamoiada bis ins 15. Jh. v. Chr. zurückreichen. Tatsächlich gibt es unzählige Nuraghen: Arràilo im Gebiet Sa Pruna, Monte Juràdu auf der Straße nach Orani und Orguru auf der Straße nach Fonni. |
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 | In Mamoiada gibt es ebenfalls vorgeschichtliche Felskammergräber (domus de janas) aus der Nuraghen und der Jungsteinzeit: In diesem Zusammenhang sei auf Sas Honchèddas de Istevène, eine Gruppe von sechs Felskammergräbern, verwiesen, die auf der SS zwischen Mamoiada und Fonni liegen.
Von den Menhiren ist die Granitstatue Sa perda Pintà aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. erwähnenswert, deren besondere Kapellen und konzentrische Inschriften einzigartig in Sardinien sind. Im Ort kann man die wahrscheinlich aus dem Mittelalter stammende Chiesa di Nostra Signora di Loreto besichtigen.
Unter den Feldkirchen nimmt die Wallfahrtskirche der Hl. Cosma und Damian aus dem 7. Jh. eine herausragende Stellung ein, die als älteste Kirche der Barbagia angesehen wird. |
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 | Aber die Hauptattraktion von Mamoiada ist sicher der Karneval, eines der ältesten folkloristischen Volksfeste Sardiniens.
Die charakteristischen Masken des am Faschingsonntag und am Faschingdienstag veranstalteten Faschingszuges, sind die Mamuthones mit ihren hölzernen Masken, die in rhythmischem Schritt durch den Ort ziehen, und die mit rotem Hemd und weißen Hosen gekleideten Issokadores. Besonders interessant ist das Museum der Masken des Mittelmeerraumes (Museo delle Maschere Mediterranee), das neben lokalen Masken einen großen Teil der Ausstellung verschiedenen Masken aus dem Mittelmeerraum widmet.
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