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Cala Gonone

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CALA GONONE - GORROPU (51 km, Höhenunterschied 1500m) 
ODER CALA GONONE – CALA LUNA (24 km, Höhenunterschied 250m)

Länge: 4 bis 5 Stunden für Gorropu – 2 bis 3 Stunden für Cala Luna

Lage: Ostsardinien

Schwierigkeitsgrad: Mittel für Gorropu – leicht für Cala Luna

Ideal für: Mountainbikeliebhaber, Naturliebhaber

1. ETAPPE: CALA GONONE - CODULA DI LUNA

Der Supramonte: unberührte Natur, wild, fabelhaft. Die Rundfahrt ist von Beginn an eindrucksvoll. Sobald man das bewohnte Gebiet von Cala Gonone verlässt, lässt man das Meer im Rücken, um sich einer unglaublichen Landschaft hinzugeben. Der Feldweg aus Zement, der parallel zur Schlucht von Fuili entlang führt, ist eine bequeme Straße, die es erlaubt die umliegende Landschaft mit allen Sinnen zu genießen. Basaltfelsen, Macchie und unbeschreiblich intensive Düfte werden Ihnen hier von der Natur geschenkt.
Langsam bewegen wir uns nun in Richtung wilder Natur und das Laubwerk versperrt uns die Sicht, so dass wir uns ganz auf die ums uns herum liegenden Schönheiten konzentrieren können: echte Naturdenkmale, freundlicherweise von der Göttin Mutter – Sardinien zur Verfügung gestellt.
Die Steigungen können steil und anstrengend sein. Die Feldwege werden immer holpriger und immer kurvenreicher, aber die Mühen zahlen sich aus, wenn man das Naturschauspiel von dichten Wäldern und paradiesischen Gebieten um sich herum betrachtet.
Wenn Sie den Wald von Ghivine durchquert haben, kommt einer der schönsten Momente: das unglaubliche und erhabene Tal von Oddoene und der innerste Bereich des Supramonte – Gebirges. Nun beginnen wir die Erhabenheit von Gorropu zu spüren. Es ist der gute Riese, der Canyon, der von allen geliebt werden will. Die Begeisterung steigt weiter an, denn die Rundfahrt hält noch ein weiteres Geschenk für uns bereit: die Abfahrt:  schön, anstrengend und atemberaubend.
Der Anblick entschädigt für alles, er ist entspannend und daher in Ruhe zu genießen. Und schon haben wir eine gute Ausrede für eine Pause in einem der charakteristischen Schafställe von Sutta e Terra. Danach fahren wir weiter, fast schon übersättigt von den Schönheiten. Der Weg wird uns durch einen natürlichen Bogen im Straßenverlauf gezeigt.
Ein begeistertes Hin- und Herfahren lässt uns die Zeit vergessen und ohne dass es uns auffällt, befinden wir uns wieder auf der SS125. Asphalt, Komfort, Zivilisation. Worte und Spuren, die uns in diesem Augenblick so gar nicht gefallen wollen, aber wir werden sofort wieder durch die Granittotems, die Lavendel-, Erika- und Ginsterbüsche getröstet.  Links entdecken wir nun das Zeichen, das das Ende der ersten Tappe einläutet: die fantastische Codula di Luna. Wir sind immer noch im Paradies und können weiter entspannen.

2. ETAPPE (ALTERNATIVE 1): CODULA DI LUNA – CANYON DI GORROPU
Ein altes Bahnwärterhaus zeigt uns mit unerwarteter Präzision die Einfahrt in unseren Weg:  Eine typisch sardische Schotterstraße, wie von Zauberhand gefertigte Gefälle und Kurven, die nur wirkliche Fahrradliebhaber verstehen können. Wurzeln, Steine und enge Kurven verlangen eine gute Konzentration und einen präzisen Fahrstil. Und wenn einen dann noch die Natur selbst ablenkt, wird alles noch schwieriger. Man muss einfach die Erdbeerbäume, die sich mit der endemischen Akelei von Gorropu verbinden, bewundern. Eine Hochzeit der Schönheiten und der wilden Eleganz, die uns zu häufigen Pausen zwingt. Man darf auf dieser Strecke wirklich keine Eile haben.
Einmal tief Luft holen und weiter geht´s. Zum Glück ist das, was uns jetzt erwartet mindestens genauso schön wie der Kalkweg, auf dem wir gerade fahren und von dem wir uns immer weiter entfernen.
Der Weg weiß, dass wir keine schüchternen Urlauber sind. Also schenkt er uns in hohem Tempo eine Abfolge von Schotter, Verengungen, unregelmäßige Steinstufen und viele weitere Überraschungen. Kurz und gut, man muss gut aufpassen. Der Weg hat nämlich Angst, dass unser Blick von ihm weg auf unser erstaunliches Ziel gerichtet ist: die Schlucht von Gorropu.
Die Jahrtausende haben die tiefe Wunde zwischen dem Supramonte von Orgosolo und dem von Urzulei nicht verringert. Und zwar ganz einfach, weil es keine schmerzende sondern eine liebende Wunde ist.  Liebe zu der Überraschung, die der Canyon von Gorropu auslöst. Vor dem Eingang in die Schlucht begleitet uns entlang des Tals von Oddoene  das Dickicht.

2. ETAPPE (ALTERNATIVE 2): CODULA DI LUNA – CALA DI LUNA
Von der SS 125 können wir auch auf bequemen Feldstraßen den Naturpark von Badde Lupiru entlang fahren, um dann in Richtung der Codula di Luna abzubiegen. Ein Meisterweg: Er führt uns direkt zu einem der schönsten Strände der Welt: nämlich dem vom Cala Luna. Die Schlucht der Codula di Luna ist nur dem Anschein nach anstrengend, schon allein weil wir genau wissen, dass am Ende der Straße uns ein Sprung in eines der transparentesten Wasser des Mittelmeers für alle Anstrengungen entschädigt.

 
Touristic info
 
Cala Gonone befindet sich circa 7 km von Dorgali entfernt, in dem Golf von Orosei, umgeben von sehr hohen Kalksteinberge, die die Landschaft ähnlich zur Küste der Liguria erscheinen lassen, nur dass hier die Natur viel wilder geblieben ist. Dieses Gebiet ist sehr reich an traumhaften Buchten , die zum Teil sehr schwer vom Lande erreichbar sind. Im Norden befinden sich Cala Osalla, die mit einem schönen Pinienwald das ideale Ziel für Familien ist, und Cala Cartoe, die von Bergen und grossen Felsen umgeben ist und einer der feinsten Sände und schönsten kristallklaren Wasser Sardiniens aufweist. Im Süden, nach Cala Gonone, befindet sich Cala Fuili, sehr klein und oft gut besucht, aus der man ein wunderschönen Blick hat. Diese Bucht ist auf Grund der hohen Felsenwände ein der Hauptziele der Free-Climbers.
More info
 
 

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