Es gibt ein noch unerkanntes und vielen Besuchern verstecktes Sardinien: Das grüne Sardinien seiner Wälder und Forste.
Ein unermesslicher Waldbestand, der schon immer der Stolz des sardischen Volkes war. Diese grünen Lungen werden seit Jahrtausenden von den Sarden beschützt und damit vor der Abholzung bewahrt.
Trotzdem fehlte es nicht an Problemen, auch weil das ökologische Verständnis nicht immer gegen die Profitgier ankommt. Und trotz aller Widrigkeiten hält Sardinien einen beneidenswerten Rekord hinsichtlich seines Waldbestandes, der über die Hälfte der Insel bedeckt (50,36%). Die Wiederaufforstungskampagnen in Sardinien tragen unerhofft gute Früchte. Die Daten werden noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass der Koeffizient der Bewaldung Italiens bei 34,7% seines Gebietes stehen geblieben ist.
Sardinien hat somit einen beneidenswerten Waldbestand, der den vielen Besuchern über zahlreiche Wege zugänglich ist. Die Wanderwege sind teilweise mit Wegweisern versehen und einige Forste haben auch didaktische Wanderwege angelegt.
Der Hauptanteil der Forstbestände besteht aus Laubwäldern. Unter den Baumarten stechen die Steineichenwälder heraus (fast 50%) gefolgt von Korkeichenwäldern (fast 30%) und Flaumeichenwäldern (fast 16%).
Die große Ausdehnung der sardischen Forste hat auch den Schutz des ortsansässigen Bestandes der Tierwelt ermöglicht. In Wirklichkeit sind auch auf Sardinien viele Arten vom Aussterben bedroht, doch man versucht mit Hilfe einer akkuraten Politik der Wiederbesiedlung deren Anzahl stetig zu erhöhen. Dank der Inselwälder können die Mufflons, die Hirsche und die sardischen Damhirsche darauf hoffen, bald wieder zahlreich durch diese zu streifen.
LISTE DER WICHTIGSTEN WÄLDER IM NORDOSTEN UND OSTEN SARDINIENS
MONTE PISANU MONTE LERNO BOLOSTIU
SOS LITTOS - SAS TUMBAS MONTES UATZO
MONTARBU