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NURAGHE LOSA 
NURAGHE LOSA
Abbasanta

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LAGE: Westliches Zentralsardinien: Abbasanta.

ZEITRAUM: Nuraghenzeit – Mittlere Bronzezeit (15. – 14. Jahrhundert v. Chr.).

Die Nuraghe Losa ist ein eindrucksvoller Steinkomplex. Aufgrund seiner enormen Größe haben Archäologen und Forscher die These aufgestellt, dass die Nuraghen der Bevölkerung als Verteidigungsfestung dienten.
Der gesamte Bau muss wirklich beeindruckend gewesen sein. Das beweist schon die Tatsache, dass der heute noch sichtbare Turm eine Höhe von 13 m hat. Im Original muss die Nuraghe also noch größer gewesen sein und das wiederum bekräftigt die Militärthese, die jahrelang verfolgt wurde. Aber ist dem wirklich so? Waren die Nuraghen Verteidigungsfestungen?
Im Laufe der Jahrtausende verändern sich Militärtechniken, aber einige Dinge bleiben immer unverändert. Daher ist nicht klar, wieso die Nuraghenbevölkerung sich bei einem Angriff im Inneren der Nuraghe hätte verstecken sollen. Auch die Nuraghe Losa, trotz ihrer Größe, scheint nicht wirklich der ideale Ort, um als Versteck für hunderte von Menschen zu dienen. Schon allein, weil jeder Angreifer ein einfaches Spiel gehabt hätte. Er hätte nur abwarten müssen.
Warum also erscheint die Nuraghe Losa wie eine Festung? Warum hat man diesen Giganten aus großen Basaltsteinen erbaut? Und warum wurde er in unterschiedlichen Zeiträumen erbaut, wenn nicht, um seinen Verteidigungswall zu verstärken?
Die Nuraghe hat anfangs nur einen Hauptturm. Erst in einer zweiten Bauphase wurden die anderen drei Türme errichtet, die dann durch eine äußere Mauer, die den gesamten Bau umgibt, miteinander verbunden wurden. 
Die Nuraghe Losa hat als eine der Wenigen keinen Innenhof. Auch dies lässt an der Theorie der Verteidigungsfestung zweifeln. Vor allem, da die Höfe fast immer einen Wasserbrunnen hatten. Wie also sollte man sich in einer Festung zurückziehen, wenn man dann keinerlei Wasserreserven hatte??
Versuchen wir also eine der anderen Thesen zu analysieren. Waren die Nuraghen ein religiöses Symbol und bestimmten religiösen Riten zuzuschreiben? Wie bei den meisten Nuraghen befindet sich auch in Losa der Haupteingang im Südosten. Im Inneren kommt man über einen geraden Gang direkt in den Hauptturm. Hier kann man auch heute noch den ersten Stock besichtigen, der über eine Treppe in der Mauer erreichbar ist. Derselbe Gang führt aber auch in die beiden Seitentürme. Der hintere Turm hingegen ist nur über einen zweiten Eingang im Nordosten erreichbar. War die Nuraghe Losa also ein großes religiöses Monument? Waren die Nuraghen also Kultstätten der Göttin – Mutter? Es gibt Forscher, die in den Bauten das Symbol einer Gebärmutter wiedererkennen wollen. Der Eingang läge im Südosten, um dem Sonnenlicht näher zu sein, die die männliche Fruchtbarkeit darstelle. Diese Interpretation würde die Ausrichtung der meisten Nuraghen erklären, deren Eingang sich im Süden/Südosten befindet. Das alles räumt aber andere Zweifel nicht aus. Warum hat dann Losa so viele „Gebärmütter“ und auch noch in verschiedenen Größen? Waren hier etwa „Mehrfachgeburten“ vorgesehen? Und warum also hatte eine der „Gebärmütter“ einen von den anderen unabhängigen Eingang, der auch noch nach Nordosten ausgerichtet war?
Dass man von einer Lösung des Rätsels um Sinn und Zweck der Nuraghen noch meilenweit entfernt ist, wird hier ganz deutlich. Und genau das macht sie ja so faszinierend. Es gibt so viele Interpretationen:  die einen sehen in ihnen große Grabmonumente, andere denken pragmatischer und geben pseudo - wissenschaftliche Erklärungen ab, bei denen die Nuraghen zu großen Brennöfen für die Metallschmelze werden. Die primitivsten Erklärungen sind dann noch die, bei denen die Nuraghen einfach nur als große Magazine zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln abgestempelt werden.
Es gibt keinen Ausweg: Wer auch immer eine Nuraghe besucht, entwickelt seine ganz eigene Theorie. So als würde man ein Kunstwerk betrachten und jeder glaubt, die einzig richtige Interpretation gefunden zu haben. Das ist das Schöne an Nuraghen und vor allem an der Nuraghe Losa.

WEGBESCHREIBUNG: Die Nuraghe befindet sich an der SS 131 zwischen dem km 123 und km 124. Man erreicht Losa auch von Olbia – Nuoro aus entlang der SS 131 d.c.n.

 
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