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S'ENA E THOMES GIGANTENGRAB - DORGALI 
S'ENA E THOMES GIGANTENGRAB - DORGALI
Dorgali

NU [Nuoro]


TOMBA DEI GIGANTI S'ENA E THOMES - DORGALITOMBA DEI GIGANTI S'ENA E THOMES - DORGALITOMBA DEI GIGANTI S'ENA E THOMES - DORGALITOMBA DEI GIGANTI S'ENA E THOMES - DORGALITOMBA DEI GIGANTI S'ENA E THOMES - DORGALITOMBA DEI GIGANTI S'ENA E THOMES - DORGALI
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LAGE: Östliches Zentralsardinien, entlang der Straße nach Dorgali.

ZEITRAUM: Nuraghenzeit – Frühe Bronzezeit (1800 – 1600 v. Chr.)

Eines der faszinierenden Mysterien der Nuragheninsel ist sicherlich das der Gigantengräber. Das Gigantengrab von S´Ena e Thomes gehört hier sicherlich zu den spannendsten und beeindruckendsten. Wahrscheinlich auch, weil es eines der besterhaltenen Gräber ist. S’Ena e Thomes erscheint mächtig und majestätisch. So ähnlich muss es auch vor tausenden von Jahren auf seine Umwelt gewirkt haben. Seine Exedra (also der Halbkreis, der wahrscheinlich die Hörner eines Stiers darstellen soll) ist breiter als 10 m. Seine Hauptstele ist fast 4 m hoch und wiegt ungefähr 7 Tonnen.
Diese enormen Ausmaße lassen einen erahnen, warum die Grabstätten der Nuraghenbevölkerung „Gigantengräber“ genannt werden. In S’Ena e Thomes ist der Grabgang mit seiner Sturzbogendecke, also einer Konstruktion aus horizontal angelegten Steinplatten entlang der Wände, noch sehr gut erhalten.
Wer aber wurde hier begraben? Wenn hier tatsächlich Kollektivgräber waren, dann muss man gleichzeitig ausschließen, dass es sich um Friedhöfe nach heutigem Verständnis gehandelt hat. Es ist wahrscheinlich, dass nicht jedem Verstorbenen die Ehre zuteil kam, in einem der Gigantengräber begraben zu sein. Es ist allerdings gleichzeitig aufgrund der Funde bewiesen, dass die Lage der Knochen keinem hierarchischen  Schema folgte. Das führt zu der Annahme, dass in der Nuraghenbevölkerung der Tod keine Unterschiede machte. Diejenigen, die in einem der Gigantengräber beerdigt wurden, waren nicht mehr Wert als andere. Auch S’Ena e Thomes bestätigt, dass im Reich der Toten alle Unterschiede aufgehoben waren.
Was aber hier überrascht, ist die astronomische Ausrichtung des Grabes. Bei den meisten Gigantengräbern liegt die Exedra im Südosten, d.h. in Richtung des Sonnenaufgangs während der Wintersonnenwende.  Einige Gräber sind nach Osten ausgerichtet, also wahrscheinlich in Richtung des Sonnenaufgangs bei den Tagundnachtgleichen. Das Gigantengrab von S’Ena e Thomes ist aber nach Süden ausgerichtet, also vielleicht in Richtung des Sonnenuntergangs bei der Sommersonnenwende. Aber nicht nur das: Eine Untersuchung von drei Wissenschaftlern des „Istituto Nazionale di Astrofisica dell’Osservatorio Astronomico di Brera (Institut für Astrophysik der Sternwarte Brera) “ (L. Marchisio, A. Manara e A. Gaspani) hat ein bis dahin gut gehütetes Geheimnis freigegeben. Der komplett aus Granit hergestellte Bau von S’Ena e Thomes hat einen astronomischen Azimut, dessen Achsenausrichtung identisch ist mit dem der Gigantengräber von Goronna (in Paulilatino in der Provinz Oristano) und Baddu Pirastru (in Thiesi in der Provinz Sassari).
Alle drei Gigantengräber seien in Richtung des Aldebaran – Sternes, also dem Sternbild des Stieres, ausgerichtet. Wie bei allen Thesen, gibt es natürlich auch hier Skeptiker. Es wird immer wieder Menschen geben, die diese Megalithbauten für einfache Gräber wie unsere heutigen halten oder halten wollen. Aber manchmal sind es eben ein bisschen viele Zufälle und dann ist es doch fast wie bei Agatha Christie: „Ein Zufall ist ein Zufall. Zwei Zufälle sind ein Indiz. Drei Zufälle sind ein Beweis.”

WEGBESCHREIBUNG: Von Olbia aus nehmen Sie die SS 131 d.c.n in Richtung Nuoro. Biegen Sie dann in Richtung Dorgali ab.  Nach dem km 4,1 finden Sie die Einfahrt zur archäologischen Anlage. Sie ist auch ausgeschildert. Parken Sie nun und gehen Sie bitte die letzten 400 m zu Fuß.

 
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