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Villacidro
  Ein Winkel des Paradieses zu zwei Schritten vom Meer: Villacidro
 
  Geographische Lage
 
Die Kleinstadt Villacidro im Südwesten Sardiniens, 50 km von Cagliari entfernt, liegt zwischen der Ebene Campidano und den Bergen von Linas. Der Ort liegt auf einer Höhe von 267 m ü.N.N. und breitet sich auf 183,55 qkm aus: diese einzigartige und beeindruckende Lage bietet zahlreiche Aussichtspunkte, die zum Entspannen und Wandern einladen. Die Geologie, Fauna und Flora der Landschaft sind einzigartig: unter den geologischen Besonderheiten finden sich felsbildungen aus dem paleozoikum und rosa granit Diese Berglandschaft beherrscht die gesamte Umgebung und erreicht am höchsten Punkt, dem Punta Aqua Zinnigas, eine Höhe von 1136 m ü.N.N. Von bemerkenswertem geologischen Interesse sind auch die vielen Bachläufe, die einige der bekanntesten Wasserfälle Sardiniens speisen. Der Dichter G. D’Annunizio, der Villacidro 1882 besuchte, schrieb eine Gedicht über den Wasserfall Sa Spendula. Die beeindruckensten sind die Wasserfälle von Piscin’Irgas und Muru Mannu. Der letztere ist mit einer Höhe von 72 Metern der höchste Sardiniens.
 
Der Rio Leni kommt aus den Bergen, durchkreuzt die Ebene und speist den „Diga sul Rio Leni“, einen der größten Stauseen der Insel. Der Stausee breitet sich auf einer Fläche von 78 Hektar aus und fügt sich harmonisch in die Umgebung und das Panorama ein. Die zahlreichen Täler und Naturparks in der Umgebung Villacidros bieten unbegrenzte Möglichkeiten zu wandern, zu reiten oder Mountainbike zu fahren. Der „Parco di Villascema“ mit seinem alten Eichenwald und dem Rio Leni gehört zu den schönsten und bekanntesten Naturparks der Insel. Im „Parco di San Sisinnio“ befinden sich einige der ältesten und beeindruckendsten Olivenbäume Sardiniens. Diese grünen Monumente umgeben und beschützen die nach dem heiligen San Sisinnio benannte Bergkapelle.
 
  Pflanzenwelt
 
Die Pflanzenwelt Villacidros ist faszinierend: sie reicht von kleinen und kompakten Thymianbüschen, Helicrysum, Lavendel, der die Luft der Berggipfel erfüllt, bis zu den beeindruckenden Eichenwäldern, in denen sich noch Spuren der Bergleute, Holzfäller und Bauern die dort lebten finden. Neben den Eichen finden sich dort auch erica?, schöne Exemplare von erdbeerbaum und in geringerer Anzahl fillirea, cistrose, eufobia arborea, mastixstrauch und wilde Olivenbäume, die zur Vielfalt und Lebendigkeit der mediterranen Pflanzenwelt beitragen. Die Umgebung Villacidros ist auch in botanischer Hinsicht interessant: unter den 45 heimischen Spezien, die aus den Bergen von Linas stammen, findet sich das seltene Helicrysum Montelinasanum, das in den Bergen ideale Lebensbedingungen gefunden hat. Unter den wichtigsten und bewundernswertesten Landschaftsdenkmalen finden sich über hundert Jahre alte wilde Olivenbäume im „Parco di San Sisinnio“, ein tausendjähriger mastixstrauch , ein 750 jähriger erdbeerbaum und ein beeindruckender fillirea Mit etwas Glück kann man wunderschöne Exemplare seltener Tierarten, die in den Wäldern leben, beobachten oder den majestätischen Flug des Königsadlers, der in den unerreichbaren Granitfelsen brütet.
 
  Gastronomische Traditionen
 
In Villacidro, wo die Verbindung mit alten Traditionen stark ist, leben die traditionellen Kirchweihen, Feste und religiösen Riten weiter und werden seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben. Am 1.Januar wird in den Strassen der Altstadt das „Su Trigu cottu“ gefeiert, ein bäuerlicher Brauch nach dem in Schüsseln gekochtes und mit „sapa“ gewürztes Getreide angeboten wird. Das Ereignis ist auch eine Gelegenheit das bekannte Olivenöl aus Villacidro zu probieren, das mit geröstetem Brot angeboten wird. Im Mai ziehen zu Ehren des heiligen Sant’Isodoro, dem Beschützer der Bauern, dekorierte Wagen durch die Stadt, die mit allem beladen sind, was in der Region wächst. Am ersten Sonntag im Juni zieht es viele Besucher zum Kirschfest nach Villacidro, denn der Berg Villascema ist voller Kirschbäume. Das auf der ganzen Insel bekannte Fest stellt einen Treffpunkt für alle lokalen Produzenten dieser Frucht dar.
 
Im August feiern die Bewohner Villacidros ihren beliebtesten Heiligen: San Sisinnio. Das Fest wird an der gleichnamigen Bergkappelle gefeiert. Am Freitag vor dem Fest werden die Reliquien des Heiligen in einer Prozession, an der Folkloregruppen und hunderte Gläubige teilnehmen, zur Kappelle getragen. Zahlreiche Reiter und eine bewaffnete Eskorte erinnern an den alten Streit um den Besitz der Reliquien mit dem Nachbardorf Serramanna. Im Frühling und Sommer gibt es zahlreiche Sport- und Kulturereignisse während seit 1986 im Herbst zur Erinnerung an den Autor von „Paese d’ombre“ der „Premio Letterario Nazionale Giuseppe Dessì“ vergeben wird. Dieses Ereignis zieht den Kreis der wichtigsten Schriftsteller Italiens an. Im Februar, während des Karnevals, füllen sich die Strassen der Stadt mit den Düften des typischen Gebaecks: dem „is para frittus“ und dem „is zippuas“ (Schmalzkuchen). Eine Spezialität Villacidros sind Schmalzkuchen, die mit dem Likör „Villacidro Murgia“ gebacken werden. Dieser Likör verfeinert auch andere traditionelle Gebäcke der lokalen Küche, wie „is padruas“, das mit Frischkäse, Ricotta, Safran und geriebener Orangenschale hergestellt wird. Zu den gastronomischen Spezialitäten gehören auch Ravioli mit Ricotta und Minestrone mit wildem Fenchel und Frischkäse. Villacidro ist auch bekannt für den Anbau von Orangen, die auf der ganzen Insel für ihre hohe Qualität bekannt sind. In den Bergen um Villacidro leben viele Kaninchen, Hasen und Wildschweine, die in Villacidro einen beliebten Sonntagsbraten darstellen. In der Gegend leben außerdem viele Ziegen-, Schaf- und Schweineherden, die sich vor allem von Eicheln ernähren und so dem Fleisch einen besonderen Geschmack geben. Die Kunsthandwerker der Region stellen filigranen Schmuck und Trauringe her, die in ganz Sardinien für ihre Eleganz bekannt sind und Körbe aus Rohr, Teppiche und Wandteppiche.
 
  Geschichte
 
In der Region um Villacidro finden sich archäologische Spuren der Vorfahren in Form von gut sichtbaren Grundmauern und Keramikscherben. Zahlreiche archäologische Funde bezeugen die Anwesenheit von Menschen in dieser Region seit dem Neolitikum und der Fund mehrerer antiker Grabstätten und Reste von Häusern lassen vermuten, dass das Gebiet schon in der Römerzeit besiedelt war. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1400 in einem Dokument, den Wohnsitz einer Gruppe von Familien beglaubigt. Diese Gruppe lebte im Stadtteil „Rione Castangias“, dem ältesten Teil des heutigen Ortes. Während der spanischen Herrschaft und der Zeit der Königsfamilie Savoia wuchs die Stadt immer weiter und gipfelte 1807 in der Wahl Villacidros zur Provinzhauptstadt.
 
  Stadtrundgänge
 
Villacidro bietet vielseitige Besichtigungen für verschiedenste Interessen: von Schulkindern über Pensionäre bis zu Wanderern findet jede Gruppe eine interessante Strecke. Das historische Zentrum mit seinen charakteristischen engen Gassen und Treppen kann der Besucher auf einem Spaziergang durch das antike Herz der Stadt mit seinen Denkmalen, Kirchen, architektonisch gelungenen Häusern und kleinen Museen bewundern und so an der Vergangenheit teilhaben. Der ehemalige Waschplatz, Ende des 19. Jahrhunderts im Liberty-Stil gebaut, befindet sich ganz in der Nähe der im gotisch-katalanischen Stil gebauten Kirche Santa Barbara. Gegenüber der Kirche befindet sich das Museum Santa Barbara in dem antike Reliquien ausgestellt werden. Erstaunlich sind auch die großen Tore der typischen Bauernhäuser mit ihren Innenhöfen.
 
Der Besucher kann die Stadt auch mit der Erinnerung an die Romane Giuseppe Dessìs besichtigen und so in seine Geschichten eintauchen. Diese Strecke führt an viele Schauplätze des Werks des Autors und viele der Plätze, die er in seinen Romanen, der herausragendste ist ‚Paese D’Ombre’, beschrieben hat. Die Schönheit der Natur der Region lässt sich auch auf verschiedenen Naturlehrpfaden bewundern: von echten grünen Monumenten bis zum Entdecken der typischen Düfte der mediterranen Pflanzenwelt. Außerdem kann der Besucher die zahlreichen Ressourcen der Region im Hinblick auf die Produktionsaktivitäten entdecken und einige der modernen Betriebe der Industrie und des Handwerks besichtigen: Von der Herstellung von Gebaeck, über die Ölproduktion bis zu auf einheimische Bäume spezialisierten Baumschulen. Bei einem Besuch der Stadt ist es quasi obligatorisch das einzigartige Museum der Pharmazie „Sa Potecaria“ zu besichtigen, das zahlreiche antike pharmazeutische Instrumente ausstellt und in seinem Gebiet das einzige Sardiniens ist.

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